B2.1 · Listening
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Und nun die Nachrichten. Berlin. Die Bundesregierung hat heute ein neues Klimagesetz vorgestellt. Kern des Gesetzes ist eine schrittweise Erhöhung des Benzinpreises ab dem kommenden Jahr. Gleichzeitig soll der öffentliche Nahverkehr günstiger werden: Das Monatsticket für Bus und Bahn soll bundesweit nicht mehr als 39 Euro kosten. Ein Sprecher des Umweltministeriums erklärte, das Ziel sei, bis 2035 deutlich weniger Autos in den Innenstädten zu haben. Die Regierung wolle den Umstieg erleichtern, nicht das Autofahren verbieten. Umweltverbände begrüßten den Plan, forderten aber ein früheres Datum. Der Industrieverband warnte dagegen vor höheren Kosten für Pendler und für Betriebe auf dem Land, die auf Lieferwagen angewiesen seien. Die Opposition kündigte an, den Entwurf im Parlament zu blockieren; die Abstimmung ist für Ende März geplant. Hamburg. Nach dem schweren Sturm in der vergangenen Nacht ist der Fährverkehr im Hafen am Vormittag wieder aufgenommen worden. Nach Angaben der Feuerwehr wurden mehr als zweihundert Bäume entwurzelt; verletzt wurde niemand. Die Stadt teilte mit, die Aufräumarbeiten würden voraussichtlich bis Freitag dauern. Bei der Bahn kommt es weiterhin zu Verspätungen, weil mehrere Strecken erst geprüft werden müssen, bevor sie freigegeben werden können. München. Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist im Februar leicht gesunken. Die Arbeitsagentur meldete 289.000 Arbeitslose, das sind 4.000 weniger als im Januar. Ihr Leiter sagte, der Rückgang sei vor allem auf das Baugewerbe zurückzuführen, das wegen des milden Winters früher als üblich begonnen habe. Für das Frühjahr rechne man mit einem weiteren Rückgang. Und zum Schluss die Kultur. Das Literaturfestival in Leipzig hat heute Abend mit einem Rekord begonnen: Für die dreihundert Veranstaltungen wurden bereits über 80.000 Karten verkauft. Das Wetter: morgen wechselnd bewölkt bei Temperaturen zwischen sechs und elf Grad, am Wochenende Regen. Das waren die Nachrichten.