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Regionale Produkte – ein Trend mit Zukunft?
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Immer mehr Menschen in Deutschland kaufen Lebensmittel aus ihrer Region. Besonders gefragt sind Obst, Gemüse, Eier und Milchprodukte. (1) ___ die Preise oft höher sind, greifen viele Kunden lieber zu Äpfeln vom Bauern nebenan als zu Importware. Die Gründe (2) ___ sind vielfältig: kurze Transportwege, frischere Ware und das Gefühl, die heimische Landwirtschaft zu unterstützen. Eine Umfrage, (3) ___ im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, zeigt, dass fast zwei Drittel der Befragten beim Einkauf auf die Herkunft achten. Kritiker wenden (4) ___ ein, regional (5) ___ nicht automatisch nachhaltig. Ein Apfel aus der Region, der monatelang im Kühlhaus gelagert (6) ___ ist, hat unter Umständen mehr Energie verbraucht als ein frisch importierter aus Übersee. Auch Tomaten, die im Winter in beheizten Gewächshäusern wachsen, haben eine schlechte Klimabilanz. Wichtig ist also auch, wie ein Produkt angebaut und gelagert wurde. (7) ___ dieser Einwände bleibt der Trend stabil. Supermärkte haben darauf reagiert und bieten eigene Regionalmarken an. Manche Ketten werben inzwischen sogar mit Fotos der Landwirte, von denen sie ihre Ware beziehen. Viele kleine Betriebe profitieren (8) ___, dass sie ihre Produkte direkt verkaufen können – im Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder über Online-Plattformen. Fachleute raten Verbrauchern, nicht nur auf die Herkunft, (9) ___ auch auf die Jahreszeit zu achten. Wer im Sommer Erdbeeren aus der Region kauft und im Winter zu Kohl und Äpfeln greift, isst in der Regel frisch und klimafreundlich zugleich. (10) ___ empfehlen viele Verbraucherzentralen inzwischen einen Saisonkalender, der gut sichtbar am Kühlschrank hängen kann. Vermutlich geht es den Käufern aber um mehr als um die Ökobilanz: um Vertrauen, um Geschmack und um ein Stück Heimat.