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Großer Text: Der kleine Ritter

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Erzähl ein Märchen so, wie deutsche Kinder es hören: Es war einmal …, und jedes Verb steht in der Erzählzeit.

  1. 1Regelmäßig, unregelmäßig oder gemischt? Erst entscheiden, dann die Form bilden
  2. 2Das Subjekt bestimmt die Endung
  3. 3Das Gerüst einer Geschichte
Why this matters

Ein Märchen mit etwa 170 Wörtern über einen kleinen Ritter und einen Drachen. Du füllst zwölf Verben ein, alle im Präteritum. In dieser Zeit erzählt man jede deutsche Geschichte, vom ersten Es war einmal an. Jede Lücke zeigt dir nur den Infinitiv. Du entscheidest, welche Art von Verb es ist. Dann schreibst du die Vergangenheitsform mit der richtigen Endung für das Subjekt. Regelmäßige Verben bekommen -te: wohnte, kämpfte, erzählte, lachte. Unregelmäßige Verben ändern den Vokal und bekommen kein -te: kam, nahm, ritt, sprach, wurden. bringen ist ein gemischtes Verb (brachte). sein und haben haben eigene Formen (war, hatten). Achte auf das Subjekt: der Ritter braucht keine Endung nach dem Stamm oder nach -te. die Menschen und die beiden brauchen -en. Lies zuerst die ganze Geschichte. Die Logik der Geschichte zeigt dir das Verb, noch bevor die Lücke kommt.

Der kleine Ritter

Es einmal ein kleiner Ritter. Er mit seinem alten Pferd in einem Schloss hoch über einem Dorf. Die anderen Ritter lachten oft über ihn, weil er so klein war und nie kämpfen wollte. Eines Tages ein großer Drache ins Dorf.