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damit oder um … zu?

Lesson · 4 rules · about 5 min

Frag, wer die zweite Handlung macht. Dann weißt du immer, ob du um … zu oder damit sagst, wenn du erklärst, wozu etwas gut ist.

  1. 1Zähl die Subjekte
  2. 2damit: ganzer Nebensatz, Verb am Ende, Modalverben bleiben
  3. 3um … zu: Infinitiv am Ende, Modalverben fallen meistens weg
  4. 4damit = „so that“ (jemand anderes); um zu = „in order to“ (ich)
Why this matters

Für ein Ziel gibt es zwei Formen und eine Regel. Die Person handelt selbst und hat auch selbst etwas davon? Dann ist das Subjekt gleich. Du nimmst um … zu mit dem Infinitiv: Ich lerne Deutsch, um hier zu arbeiten. Hat jemand anderes etwas davon? Dann sind die Subjekte verschieden. Du nimmst damit mit einem ganzen Nebensatz, das Verb steht am Ende: Ich lerne Deutsch, damit meine Kinder stolz sind. Beide antworten auf die Frage Wozu? (what for?). damit geht auch bei gleichem Subjekt (Ich lerne, damit ich arbeiten kann), das ist nie falsch. Aber um … zu mit verschiedenen Subjekten ist unmöglich. Dieselbe Regel gilt für ohne … zu / ohne dass und für (an)statt … zu / (an)statt dass. Modalverben (können, müssen, wollen …) fallen in einem um … zu-Satz meistens weg: um zu arbeiten, nicht um arbeiten zu können. Die zweite Form gibt es aber auch. Im damit-Satz bleiben sie: damit ich arbeiten kann. Die Hinweise im Quiz nennen nur den Inhalt des Ziels. Die Subjekte zählst du selbst. Jede natürliche Form zählt als richtig, wenn sie passt: um … zu oder damit, mit oder ohne Modalverb.

Question 1 of 10 · eins
eins1zwei2drei3vier4fünf5sechs6sieben7acht8neun9zehn10

Finalsatz

I learn German so that I can work here.

Ich lerne Deutsch, . (I can work here)

I learn German in order to work here.