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Indirekte Rede: Vergangenheit, Fragen, Bitten

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Gib wieder, was jemand gesagt, gefragt oder erbeten hat, so wie Polizeiberichte und Nachrichten es tun.

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Aus „Konjunktiv I: indirekte Rede“: er sei, sie habe, man werde.
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Die Vergangenheit wiedergeben (habe / sei + Partizip), dazu Fragen und Bitten.
  1. 1Jede Vergangenheit → habe / sei + Partizip II
  2. 2Modalverb in der Vergangenheit: habe … + doppelter Infinitiv
  3. 3Fragen: ob / W-Wort; Bitten: solle / möge
  4. 4Gleiche Form? Geh zum Konjunktiv II
Why this matters

Indirekte Rede jenseits des Präsens: Vergangenheit, Zukunft, Fragen und Bitten. Jede Vergangenheitsform der direkten Rede, ob Perfekt, Präteritum oder Plusquamperfekt, wird in der indirekten Rede zu einer einzigen Form: habe / sei + Partizip II. „Ich habe geschickt“ / „Ich schickte“ / „Ich hatte geschickt“ → er habe geschickt. „Ich bin angekommen“ → sie sei angekommen. Mit Modalverb: „Ich konnte nicht kommen“ → er habe nicht kommen können (doppelter Infinitiv). Die Zukunft behält werde: er werde anrufen. Fragen werden zu Sätzen mit ob oder W-Wort, mit dem Verb am Ende und beim Schreiben im Konjunktiv (sie fragte, ob ich mitkomme / mitkäme; wann der Zug fahre). Bitten und Aufforderungen stehen mit solle (Anweisung) oder möge (höflich): sie bat, ich möge warten; er forderte, ich solle die Tür schließen. Ist der Konjunktiv I gleich wie der Indikativ, etwa bei sie haben, wechselst du zum Konjunktiv II: sie hätten gewusst. Bei wir sind ist das nicht nötig, denn seien ist eindeutig: wir seien umgezogen.

Question 1 of 10 · eins
eins1zwei2drei3vier4fünf5sechs6sieben7acht8neun9zehn10

Indirekte Rede

„Ich habe den Brief geschickt.“ (er)

Er sagte, . („Ich habe den Brief geschickt.“)

He said he had sent the letter.