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Großer Text: Die Pressekonferenz

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Berichte wie eine Zeitung, was eine Ministerin gesagt hat: die Lage sei ernst. So weiß jeder Leser, wessen Worte das sind.

  1. 1Einleitendes Verb im Indikativ, wiedergegebenes Verb im Konjunktiv
  2. 2es gibt → es gebe; muss → müsse; wird → werde
  3. 3Die Verben des Berichterstatters
Why this matters

Eine Pressekonferenz zur Wohnungspolitik, so berichtet, wie es eine deutsche Zeitung tut. Der Text hat etwa 290 Wörter. Jede Aussage der Ministerin, der Mietervertretung, des Industriesprechers und der Kommunen steht im Konjunktiv I. Das ist die Verbform für fremde Aussagen: Der Leser weiß so, dass es die Worte der Sprecher sind, nicht die der Zeitung. Die Lage sei ernst … die Regierung habe einen Plan … das Land müsse mehr investieren … es gebe keine schnelle Lösung … das sei zurzeit nicht vorgesehen … man werde alle Vorschläge prüfen. Füll jede Lücke mit dem Konjunktiv I des angegebenen Verbs. In der 3. Person Singular ist das Stamm + -e (habe, werde, gebe, müsse, solle), bei sein heißt es sei. Manchmal ist das Subjekt Plural und der Konjunktiv I sieht aus wie der Indikativ, also die normale Verbform: 400.000 Wohnungen sollen, viele Unternehmen können. Dann wechselst du zum Konjunktiv II (sollten, könnten). Die einleitenden Verben bleiben im Präteritum, denn das sind die eigenen Worte der Zeitung: stellte vor, sagte, betonte, erklärte, forderte, fügte hinzu, antwortete. Die Kritik der Opposition am Ende steht wörtlich in Anführungszeichen und braucht keinen Konjunktiv.

Die Pressekonferenz

Pressekonferenz zur Wohnungspolitik Auf einer Pressekonferenz am Dienstag stellte die Bauministerin das neue Programm der Regierung gegen die Wohnungsnot vor.