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Konditional: verbal ↔ nominal

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Lies jedes Schild und jede Regel mühelos: bei Regen, im Falle eines Brandes und ohne Anmeldung sind verkleidete Bedingungen.

  1. 1Verbal: wenn / falls / sofern
  2. 2Nominal: bei + Dativ, im Falle + Genitiv, ohne + Akkusativ
  3. 3ohne = wenn … nicht
  4. 4Vorschriften sprechen in bei + Nominalisierung
Why this matters

Bedingungen kann man wie Gründe und Zeitangaben zu einer Wortgruppe mit Nomen zusammenfalten. Als Nebensatz (verbal): wenn, falls (in case), sofern (provided that), im Fall, dass; unter der Bedingung, dass. Mit Nomen (nominal): bei + Dativ (bei Regen, bei Fragen, bei guter Planung; das ist das Arbeitspferd), im Falle + Genitiv (im Falle eines Brandes; formell, oft auf Schildern), ohne + Akkusativ für die negative Bedingung (ohne Erlaubnis = wenn man keine Erlaubnis hat) und mit + Dativ für die positive (mit etwas Glück). Bei mit Adjektiv hat die Dativendung (bei schönem Wetter, bei rechtzeitiger Anmeldung). Bei mit einem Nomen aus einem Verb (Nichtbeachtung, Anmeldung) ist die Sprache der Vorschriften. Beim Wechsel zwischen den Formen suchst du wie immer das Nomen (regnen → Regen, sich anmelden → Anmeldung) oder holst das Verb zurück. Die nominale Form gehört in den formellen Brief oder die formelle E-Mail: 'Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung'.

Question 1 of 10 · eins
eins1zwei2drei3vier4fünf5sechs6sieben7acht8neun9zehn10

Umformung

verbal → nominal

Wenn es regnet, fällt das Spiel aus. → fällt das Spiel aus.

In rain the match is cancelled.