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Lesen: Klimawandel

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Lern zu erkennen, wo ein Meinungstext andere wiedergibt und wo der Autor selbst spricht. Das Wort „Doch“ zeigt meistens den Wechsel.

  1. 1Sichtweise, Wende, Argument, Schluss
  2. 2wer …, (der) … = der verallgemeinernde Relativsatz
  3. 3könne / spiele = die Behauptung von jemand anderem
Why this matters

Ein Meinungstext über den Klimawandel, etwa 270 Wörter. Er nimmt eine verbreitete Sichtweise, „ein Problem, das nur die Politik lösen könne“, und argumentiert für den Einzelnen, ohne die Politik aus der Verantwortung zu lassen. So sind Meinungsartikel in Zeitungen gebaut: die Sichtweise (wiedergegeben im Konjunktiv I, der Form für fremde Aussagen: könne, spiele), ein „Doch“, das sie dreht, ein verallgemeinernder wer-Satz (Wer weniger Fleisch isst, öfter das Rad nimmt und bewusster konsumiert, trägt also durchaus zum Klimaschutz bei), ein zweites Argument (Das Verhalten der Verbraucher verändert den Markt), ein Zugeständnis (Natürlich darf man die Verantwortung nicht einfach auf den Einzelnen abschieben) und ein Schluss im Konjunktiv der Vergangenheit (Hätten alle Menschen ihren Energieverbrauch schon vor zwanzig Jahren gesenkt, wäre die Lage heute weniger dramatisch). Die Fragen folgen dem Text der Reihe nach. Pass auf die falschen Antworten auf, die übertreiben (wichtiger als alles andere, auf alles verzichten): Der Autor sagt beides nicht.

Was jeder Einzelne tun kann

Der Klimawandel wird in den Medien oft als ein Problem dargestellt, das nur die Politik lösen könne. Tatsächlich sind große Entscheidungen unverzichtbar: Ohne Gesetze für Industrie, Verkehr und Energieversorgung werden die Klimaziele nicht zu erreichen sein. Nur der Staat kann etwa den Ausbau von Bahnstrecken und Stromnetzen in großem Maßstab organisieren. Doch wer daraus schließt, dass das eigene Verhalten keine Rolle spiele, macht es sich zu einfach.

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