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Modalpartikeln: denn, doch, eigentlich, ja, mal

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Klinge wie ein Mensch, nicht wie ein Lehrbuch: denn, doch, ja und mal sind die winzigen Wörter, die dem gesprochenen Deutsch seinen Ton geben.

  1. 1denn: in Fragen, interessiert
  2. 2doch: na los! / aber das stimmt doch!
  3. 3eigentlich, ja, mal
  4. 4In der Mitte vom Satz, nie betont
Why this matters

Modalpartikeln sind die kleinen Wörter, die dem gesprochenen Deutsch seinen Ton geben: denn, doch, eigentlich, ja, mal. Man kann sie nicht übersetzen, sie haben nur eine Aufgabe. denn macht eine Frage weicher und zeigt Interesse: Was machst du denn hier? doch drängt oder macht Mut. In einer Aufforderung heißt es „na los“ (Setz dich doch!), in einer Aussage widerspricht es (Das ist doch unmöglich!). eigentlich macht eine Frage locker, so wie „übrigens“ (Wie spät ist es eigentlich?). ja zeigt: Das ist bekannt oder klar (Das ist ja schön! Ich habe ja keine Zeit). mal macht eine Bitte leicht (Schau mal. Gib mir mal das Salz). Sie sind unbetont und stehen in der Mitte vom Satz, nach dem Verb und den Pronomen. Du kannst sie auch kombinieren: Komm doch mal her! Du hörst sie in jedem Hörtext. Wenn du sie benutzt, klingst du wie ein Mensch und nicht wie ein Lehrbuch. Oft passt mehr als eine: Das ist ja schön! und Das ist doch schön! sind beide natürlich. Das Quiz akzeptiert jede, die passt.

Question 1 of 10 · eins
eins1zwei2drei3vier4fünf5sechs6sieben7acht8neun9zehn10

Partikel

What are you doing (then)? — friendly question

Was machst du hier? (friendly question)

What are you doing here, then?