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Konjunktiv I: indirekte Rede

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Gib weiter, was jemand gesagt hat, wie es die deutschen Nachrichten tun: er sei, sie habe, man werde, wiedergegeben, ohne dafür zu bürgen.

  1. 13. Person Singular: Stamm + -e
  2. 2sein: sei / seien; Vergangenheit: habe + Partizip, sei + Partizip
  3. 3Gleich wie der Indikativ? Nimm den Konjunktiv II
  4. 4Stamm + -e: er habe, er komme, er könne
Why this matters

Der Konjunktiv I ist die Verbform der indirekten Rede. Du benutzt ihn, wenn du weitergibst, was jemand gesagt hat, ohne dafür zu bürgen. Er sagt, er sei krank. Sie meint, sie habe keine Zeit. Der Minister erklärte, die Regierung werde handeln. Er zeigt Abstand, wie das englische „the minister said the situation was serious“ in der Zeitung. Im deutschen Journalismus ist er Pflicht, darum ist jede Zeitung voll davon. Die Formen entstehen aus dem Stamm des Infinitivs plus -e, -est, -e, -en, -et, -en: er komme, er habe, er könne, er mache. sein ist das einzige ganz unregelmäßige Verb (ich sei, du seist, er sei, wir seien, ihr seiet, sie seien). In der Praxis brauchst du den Konjunktiv I vor allem in der 3. Person Singular (er/sie/es). Dort unterscheidet er sich klar vom Indikativ, der normalen Verbform (er hat → er habe, er kommt → er komme). Wo er gleich wäre, also in den meisten Pluralformen (sie haben = sie haben), nimmt das Deutsche den Konjunktiv II (sie hätten). Vergangenheit: habe / sei + Partizip. Zukunft: werde + Infinitiv.

Question 1 of 10 · eins
eins1zwei2drei3vier4fünf5sechs6sieben7acht8neun9zehn10

Konjunktiv I

3. Person Singular

Er sagt, er krank. (sein → Konj. I)

He says he is ill.