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Kollokationen

Lesson · 4 rules · about 6 min

Gib jedem Nomen das Verb und das Adjektiv, die Deutsche erwarten, Kritik üben, Zweifel hegen, ein triftiger Grund, und dein Schreiben klingt muttersprachlich.

  1. 1Verb und Nomen: das feste Verb
  2. 2Nomen und Verb: das feste Verb zum Subjekt
  3. 3Adjektiv und Nomen: das feste steigernde Adjektiv
  4. 4Lern das Nomen mit seinem Verb und seinem Adjektiv
Why this matters

Eine Kollokation ist das Wort, das zu einem Wort gehört, das Verb, das ein Nomen „verlangt“, und Muttersprachler hören sofort, ob du sie beherrschst: eine Entscheidung treffen (nicht machen), eine Rolle spielen, Maßnahmen ergreifen, einen Antrag stellen, Wert legen auf, ein Gespräch führen, eine Niederlage erleiden, Hoffnung schöpfen, ein Risiko eingehen, Widerstand leisten, eine Prüfung bestehen / ablegen, Verantwortung übernehmen / tragen, zum Ausdruck bringen, eine Bedingung erfüllen, Zweifel hegen, Kritik üben, Abschied nehmen, einen Beitrag leisten, Rücksicht nehmen, Einfluss ausüben, eine Frage aufwerfen, ein Ziel verfolgen, ein Versprechen halten / brechen, eine Gefahr bannen. Viele überschneiden sich mit den Funktionsverbgefügen (festen Verbindungen aus Nomen und blassem Verb); der Unterschied liegt nur darin, dass zu den Kollokationen auch Paare aus Adjektiv und Nomen gehören (ein schwerer Fehler, eine heftige Debatte, ein herber Verlust, ein triftiger Grund, eine gewagte These). Das falsche Verb wird verstanden, aber man hört es; das richtige ist der Klang von Sprachgewandtheit.

Question 1 of 10 · eins
eins1zwei2drei3vier4fünf5sechs6sieben7acht8neun9zehn10

Kollokation

take a decision

Nach langem Zögern der Aufsichtsrat eine weitreichende Entscheidung. (took – Präteritum)

After long hesitation the supervisory board took a far-reaching decision.